Therapiebausteine (Beispiele)

Beispiele für die einzelnen Therapiebausteine der Klinik am schönen Moos:

Ärztlich-medizinische Versorgung

z.B. Indikation zur noch erforderlichen Diagnostik, Erstellung der medizinischen Basisdokumentation, Erstellung eines somatischen Therapieplanes binnen 24 Stunden, Mitbehandlung rehabilitationsrelevanter Begleiterkrankungen, Pharmakotherapie, engmaschige ärztliche Betreuung mit Assistenzarzt-/ Oberarzt-Visiten.

Psychotherapeutische Versorgung

z.B. Einzel- und Gruppenpsychotherapie inklusive Paar- und Familiengespräche – Motivationsförderung, emotionale und kognitive Anreicherung, Arbeit am Krankheits- und Veränderungsmodell, fokussierte Bearbeitung der individuellen psychosozialen Problemlage, Förderung der Krankheitsverarbeitung, Lösung von Konflikten, Förderung der psychischen Strukturbildung, Einbeziehung von Angehörigen, etc.

Gruppen- und Angehörigenarbeit

z.B. diagnosespezifische bzw. problemorientierte indikative und psychoedukative Gruppen – Arbeitsplatzkonfliktmanagement, Kommunikationstraining, Krankheitsbewältigung, Stressbewältigung, Trauerseminar, etc.

Entspannungstherapie

z.B. Erlernen eines Entspannungsverfahrens zur Optimierung der psychophysischen (Auto)Regulation, Progressive Muskelrelaxation, Imaginative Verfahren

Sport- und Bewegungstherapie

z.B. körperliche Aktivierung, Ausdauer-, Kraft- und Koordinations- und Wahrnehmungstraining – Ergometertraining, Wassergymnastik, Schwimmen, Muskelaufbautraining, Tanz, gezielte Bewegungsförderung, freizeittherapeutische Aktivitäten mit Spiel- und Sportaktivitäten, etc.

Ernährungstherapie

z.B. bieten wir Ihnen viele verschiedene Kostformen an: Vollkost, Reduktionskost und cholesterinarme Kost, vegetarische Kost, lactosefreie Kost. Es werden alle notwendigen, auf den jeweiligen Krankheitszustand abgestimmten Sonderkostformen angeboten. Bei Diät-. Diabetiker- und besonderen Ernährungsfragen erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch gezielte Informationen. Die Ernährungsberatung findet in Einzel- und/oder Kleingruppen statt (gerne auch mit Partner). Es besteht auch die Möglichkeit Ernährungsprotokolle PC-gestützt auswerten zu lassen. Die Ernährungsberatung wird durch praktische Übungen in der Lehrküche, Einkaufstraining, Schulungsbuffet und Gesundheitstraining sinnvoll ergänzt.

Physiotherapie und Physikalische Therapie

z.B. syndromorientierte Individualbehandlung zur Symptomreduktion und Förderung normaler Beweglichkeit bei entsprechender (vor allem orthopädisch-neurologischer) Komorbidität – Krankengymnastik verschiedener Orientierungen (z.B. Bobath, PNF), Rückenschule, Thermo-, Hydro-, Balneo- und Elektrotherapie, Inhalation, diverse Massagen inklusive Lymphdrainage, Fußreflexzonenmassage, etc.

Rekreationstherapie

Angebote zur eigenintiativen Rehabilitation z.B. Förderung von gesundheitszuträglichen Freizeitaktivitäten und bio-psycho-sozialer Erholung in der Freizeit, dazu gehören Walken, Wandern, Radfahren, Schwimmen gehen, Fitness aufbauen, Volleyball, Badminton, Boccia, Tischtennis spielen, sich insgesamt sportlich betätigen, Wassertreten im Kurpark, Bücher, Tageszeitung oder Zeitschriften lesen, über die Tourismusangebote der Stadt Bad Saulgau Dia- und Filmvorführungen, Tanzen, Spielen oder Ausflüge etc.

Psychosomatische Rehabilitationspflege

z.B. zentraler Ansprechpartner für Patienten und Angehörige, Koordination und Steuerung von diagnostischen und therapeutischen Abläufen, Pflegevisiten, Milieutherapie, Unterstützung des bio-psycho-sozialen Rehabilitationsprozesses, Aktivierung zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung, Verbesserung des Gesundheitsverhaltens, Durchführung von Motivations- und Schulungsprogramme (z.B. Abnehmtraining u. Streßregulation), Förderung der Krankheitsverarbeitung / eines normalen Lebens mit der Krankheit, Förderung von gesundheitszuträglichen Alltags- und Freizeitaktivitäten, Förderung kra

Soziotherapie

z.B. Milieutherapie, Gesprächsrunden

Sozial- und Berufsberatung

z.B. Sozialrechtsberatung, Analyse der häuslichen und beruflichen Situation, Konflikte am Arbeitsplatz, Formulierung von sozialen Rehabilitationszielen, Bewerbungstraining, Organisation der Nachsorge inklusive erforderlicher Hilfsmittel und Strukturen, externer Kontakt zu Arbeitgeber, Behandler, Behörden, Versicherungen, Rentenversicherungsträger, ambulanter Rehabilitation, Selbsthilfegruppen

Ergotherapie inklusive Medizinisches Belastungstraining und Arbeitserprobung

z.B. diverse Funktions- und Kompetenztrainings (z.B. Feinmotoriktraining, kognitive Übungsgruppen, Werk- und Kreativgruppen), Belastungserprobung, Arbeitserprobung in Kooperation mit regionalen Berufs- und Bildungswerken

Notfallversorgung weitere indikative, psychoedukative und themenzentrierte Gruppen- und Einzelangebote (nach Bedarf)

z.B. Angst-, Alltags- bzw. Stressbewältigung, Ataxie, Freizeit / Genuss, Gefühls- und Körperwahrnehmung, Hirnleistungstraining, Kommunikation, Lehrküche, Motivation, Partnerschaft und Sexualität, Rückenschule, Selbstsicherheit, Schlaftraining, soziale Interaktion und Kompetenz, Trauergruppe, etc.